WhatsApp in der Jugendarbeit

WhatsApp ist ein Messenger Dienst, welcher seit 2014 zu Facebook gehört. Der Name ist ein Wortspiel. WhatsApp enthält das Wort „App“ und zudem klingt es wie im Englischen „What’s up?“, also „Was geht?“. Mit diesem App kann man übers Internet Textnachrichten, Videos, Bilddateien und Tondateien versenden. Oder man kann seine Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten weiterleiten. Neu ist es sogar möglich, übers WhatsApp zu telefonieren. Das WhatsApp ist eine Ablösung der SMS. Der Vorteil gegenüber der SMS; WhatsApp ist kostenlos (vgl https://de.wikipedia.org/wiki/WhatsApp).

Für viele ist ein Tag ohne Smartphone unvorstellbar. Wir machen ständig etwas mit dem Smartphone, oder anders gesagt, das Smartphone macht es mit uns. Die Leute wollen immer erreichbar sein und ihre Kolleginnen und Kollegen immer erreichen können. Dies ist beispielsweise mit dem WhatsApp möglich. Man kann flexibel eine Nachricht versenden und bekommt meist rasch eine Antwort zurück von der Kollegin oder dem Kollegen.

Ich war letzthin zu Besuch bei einer offenen Jugendarbeit. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter haben sich gerade darüber unterhalten, ob sie die Jugendlichen per WhatsApp über die Neuigkeiten der offenen Jugendarbeit informieren wollen. Die Jugendlichen könnten direkt kontaktiert werden und würden die aktuellen Veranstaltungen sofort erhalten. Momentan werden die Veranstaltungen an das Anschlagbrett gehängt, dort nimmt es jedoch niemand wahr und die Veranstaltungen werden vergessen. Die Bezugsperson kommuniziert in diesem Fall die Veranstaltung oder den Termin mündlich mit der/dem Jugendlichen. Die direkte Anschrift mit WhatsApp wäre somit eine gute Lösung. Die Jugendlichen würden der Bezugsperson direkt eine Antwort senden zur Teilnahme oder zur Absage. Der Nachteil davon ist offensichtlich. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wären jederzeit erreichbar.

Das Team hat sich entschieden, dass sich dies jede Sozialarbeiterin und jeder Sozialarbeiter individuell nochmals überlegen sollte. Dies aus dem Grund, da manche Fachkräfte eine gewisse Abgrenzung wünschen. Jede und Jeder kann dann individuell entscheiden, wie sie/er es mit seinen Jugendlichen handhaben möchte. Ich persönlich würde es als Bezugsperson einer/eines Jugendlichen bevorzugen mit WhatsApp Termine abzumachen. Dem Jugendlichen würde ich klar kommunizieren, dass ich ihr/ihm nur während meiner Arbeitszeit in der Jugendarbeit antworten werde.

Verfasst von Ricarda Stupan

Literatur- und Quellenverzeichnis

WhatsApp. (2009). Wikipedia. Abgerufen am 30.04.2016 von
https://de.wikipedia.org/wiki/WhatsApp

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