Medienkompetenz für die Soziale Arbeit

In unserer vorletzten Unterrichtseinheit wurde uns die Aufgabe gestellt, gedanklich eine soziale Institution auf die Verwendung von digitalen Medien zu überprüfen. Im Anschluss sollten wir unserem Dozenten (als fiktiver Leiter der Institution) konkrete Vorschläge zur Verbesserung, sprich, zur Erweiterung der Nutzung von digitalen Hilfsmitteln unterbreiten.

Nicht nur die Klientel, sondern auch die Professionellen der Sozialen Arbeit sollten im Bezug auf Medienkompetenz geschult werden.

Meine Erkenntnis daraus: Als erstes sollten die Leitung und die Mitarbeitenden meiner Institution das Modul „Soziale Arbeit in der digitalen Gesellschaft“ besuchen. Denn sie sind durchwegs digital Immigrant und stehen allem, was mit Digitalisierung zu tun hat skeptisch gegenüber. Sei es das führen von elektronischen Journalen, der Gebrauch von Handys oder der Einsatz von sozialen Medien – wenn möglich wird auf dessen Verwendung verzichtet. Der Klientel der Institution, in meinem Fall sind dies Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren, wird die Benutzung zwar nicht verboten, doch sie müssen sich den Umgang mit den digitalen Medien selber beibringen oder warten, bis das Thema in der Schule behandelt wird.

Eine rasant wachsende Herausforderung

Anfangs empfand ich diesen Umstand als nicht weiter schlimm. Ich selbst bin auch als digital Immigrant aufgewachsen und habe mir viele meiner Fähigkeiten selber beigebracht. Doch durch den Besuch des Moduls „Soziale Arbeit in der digitalen Gesellschaft“ an der Berner Fachhochschule wurde mir bewusst, dass heute und früher nicht miteinander verglichen werden kann. Der erste Kontakt mit den digitalen Medien findet heute ganz oft bereits im Kleinkindalter statt, zu diesem Zeitpunkt sind die Kinder noch gar nicht in der Lage (weder körperlich noch kognitiv), sich selbst in der digitalen Welt zurecht zu finden. Sie brauchen eine kompetente Begleitung. Und zwar von Anfang an und nicht erst in der Schule. Eine Herausforderung die vor allem die stationäre Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen betrifft.

Befähigung als Schutz

In Ihrem Artikel „Medienkompetenz als Schlüssel zur Partizipation?!“ schreibt Monika Lunginbühl darüber, dass soziale Institutionen unter grossem Handlungsdruck stehen, weil die einmal erarbeiteten Regelungen im Bezug auf die digitalen Medien mit deren Fortschritt nicht mithalten können. Ein Ziel der Sozialen Arbeit sei, dass die Menschen in ihrer Partizipation am gesellschaftlichen Leben möglichst eigenständig und kompetent sein können und sie die dazugehörenden Chancen und Risiken kennen. Dies schliesst den Zugang sowie den Umgang mit den digitalen Medien mit ein. Denn „der beste Schutz vor den Gefahren ist die Befähigung zum Umgang mit ihnen“ (Luginbühl, 2013, S.29).

 

Verfasst von Eva Lindenpütz

 

Literaturaverzeichnis:

Luginbühl, Monika. (2013). Medienkompetenz als Schlüssel zur Partizipation?!: Der sozialkompetente Umgang mit den digitalen Medien ist dkein Jugendproblem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. [PDF] Abgerufen von: http://web.fhnw.ch/plattformen/praxisausbildung/praxisforum-1/bisherige-veranstaltungen-1/praxisforum-2013/06_fachartikel_sozial_aktuell-pdf

Kontra: Tablets in Kindertagesstätten

In „der heilen Welt“ der Kindertagesstätten (Kitas) tauchen digitale Medien zunehmend auf. Die ersten Kitas haben einen Computer oder Tablets in Gebrauch. Und dies nicht nur für die Erzieherinnen und Erzieher. Zur Lebenswelt der heutigen Kindern gehört die Mediennutzung dazu. Die Erzieherinnen und Erzieher praktizieren den Umgang der Medien auf verschiedene Weise. Manche fördern die Kinder, indem sie Tablets für Lernspiele gebrauchen oder manche – wie beispielsweise eine Waldkita – sind strikte dagegen.

Im vorherigen Blog wurde über die positive Seite der Medien in Kitas berichtet. Ich möchte nun auf die Kontras eingehen.

In der Entwicklung der Kinder spielt eine gesunde Bindung zur Mutter und dem Vater eine zentrale Rolle. Dies wird erreicht mit körperlicher Nähe, Berührungen, Worten und Blicken. Eine Ablenkung aufgrund der Nutzung von Medien elterlicher Seite kann diese Bindung erheblich beeinträchtigen. In der Kita ist eine Bindung zum Kind ebenfalls von Bedeutung. Wenn die Erzieherinnen und Erzieher beispielsweise ständig Chatten oder auf eine andere Weise abgelenkt sind, können sie sich nicht auf das Kind fokussieren. Es fühlt sich einsam und nicht beachtet.
Der Kinderarzt und Pressesprecher des Bundesverbands deutscher Kinder- und Jugendärzte Hermann Josef Kahl rät ganz klar von der Nutzung des Tablets ab. Die Situation in deutschen Kindertagesstätten sei katastrophal. Wenige Erzieher würden sich um grosse Kindergruppen kümmern, es gäbe zu wenig Zeit für die individuelle Förderung. Und die Kinder würden mit den Tablets ruhig gestellt, so Kahl (SVZ, 2016).

Medien beeinflussen die Kommunikation. Kinder brauchen den Kontakt zu anderen Kindern, sie haben das Bedürfnis nach Freundschaft. Durch den Gebrauch von Computern, Tablets oder Fernsehern werden die Kinder jedoch isoliert und das genannte Bedürfnis nach Freundschaft wird nicht gestillt. Dies hat negative Auswirkungen. Den Kindern fehlt es an Anerkennung, Respekt und Aufmerksamkeit, welches man in Tablet-Spielen nicht erhalten kann.

Handfeste Erfahrungen sind zudem besser als digitale Erfahrungen. Kinder entwickeln in den ersten Lebensjahren ihre Fähigkeiten anhand jeglicher Sinnesorgane. Durch die Benutzung der sozialen Medien werden nur wenige Sinnesorgane angeregt. Beim Tablet sind dies beispielsweise nur die Augen und Ohren welche benutzt werden. Der Kinderarzt Hermann Josef Kahl warnt, wenn sich kleine Kinder zu früh und häufig mit Monitoren aller Art beschäftigen, sei die Gefahr gross, dass sich die individuelle Sprachentwicklung verzögere (SVZ, 2016). Hingegen beim Spielen draussen werden die Sinne wie Riechen, Sehen, Hören und Schmecken aktiviert. So lernen die Kinder die Sinnenreize einzuordnen und zu koordinieren.

Ich finde deshalb, Kinder sollten unter vier Jahren gar nicht vor Monitore gesetzt werden. Sie lernen dies im Laufe des Lebens und es gibt auch andere Möglichkeiten um zu spielen und sich zu beschäftigen. Für die Entwicklung finde ich es wichtig, dass sie mit Stiften malen, auf Bäume klettern, miteinander sprechen, basteln, Musik machen, singen usw. Natürlich ist das Tablet ein wichtiges Arbeitsgerät, doch gehört es nicht in die Kitas.

Verfasst von Ricarda Stupan

Literatur- und Quellenangaben

Kranz, Armin. (2001). Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Vorschule und Hort. München: mvg-verlag.
SVZ. 2016. Tablets in Kindertagesstätten. Abgerufen von http://www.svz.de/ratgeber/digital/tablets-in-kindertagesstaetten-id13329141.htmlKon

Tablets in Kindertagesstätten

Meine Cousine, 3 Jahre alt, war bei mir zu Besuch mit ihrer Mutter. Meine Cousine setze sich neben mich und griff nach meinem IPhone, welches ein Meter daneben auf dem Tisch lag. Sie strich über den Screen und öffnete es, als würde sie dies schon seit Ewigkeiten tun. Sie öffnete das App meiner Fotos und schaute sich diese seelenruhig an. In diesem Moment war ich sehr perplex. Doch ich realisierte, dass Computer, Smartphones, Tablets und Co. ein Teil der Kindheit meiner Cousine sein würde. Heute wächst man damit auf und für diese Kinder ist es das Normalste auf der Welt. Computer, Smartphones, Tablets – diese Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch gehört diese Technik schon in die Kitas?

Gründe für die Nutzung des Tablets in Kitas

Die Medienpädagogin, Kristin Langer, ist klar für die Nutzung des Tablets in Kindertagesstätten. Wie online auf SVZ.de – „Tablets in Kindertagesstätten“ berichtet wird. „Tablets können die altersgerechte Entwicklung von Kindern sogar unterstützen“ sagt Langer. Jedoch sollte dahinter ein bewusstes medienpädagogisches Konzept stehen. So müssen sich Eltern keine Sorgen machen, dass die Kinder mit dem Tablet ohne Betreuung beschäftigt werden. Pädagogen können durch das Tablet die Kinder zum Sprechen animieren. Indem das Kind beispielsweise seine eigene Stimme aufnimmt und diese wieder abspielt oder durch bestimmte Apps können sich die Kinder etwas vorlesen lassen. Dies ersetzt natürlich nicht die Bezugsperson, kann jedoch eine Ergänzung sein, wie Langer berichtet (SVZ, 2016).

Durch das Tablet können Kinder neben Lese- und Rechtschreibkompetenzen auch weitere Dinge erlernen wie, Konzentration durch Spiele wie Merken und Raten. Zudem kann es die Kreativität der Kinder anregen, da sie durch das Tablet ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten besitzen. Was jedoch sehr wichtig erscheint, ist die Verknüpfung zwischen Realität und Virtualität. Die Kinder erleben durch das Nutzen des Tablets in der Natur bewusst die Verknüpfung von Sinneseindrücken und elektronischem Medium. Die Wahrnehmungsfähigkeit wird dadurch gestärkt (Landeshauptstadt München, 2015).

Meiner Meinung nach, ist das Tablet eine Bereicherung für die Kinder in der Kita. Durch bewusstes einsetzten in pädagogisch sinnvollen Settings. Für den Einsatz digitaler Medien in Kitas müssen jedoch auch Regeln aufgestellt werden. Beispielsweise; Wie lange, wo und wozu darf das Tablet genutzt werden? Zudem können auch die Erzieherinnen und Erzieher davon profitieren. Das Dokumentieren der pädagogischen Arbeit wird durch das Tablet einfacher und effizienter. Durch entsprechende Apps können in wenigen Minuten ansprechende Seiten für das Portfolio gestaltet werden und so wird viel Zeit gespart.

Schlussendlich ist es wichtig, dass die Pädagogen Kindertageseinrichtungen nicht zur medienfreien Zone erklären, sondern den Zugang zu digitalen Geräten aktiv und kreativ steuern und die Medien sinnvoll nutzen (Jares, 2015).

Verfasst von Michelle Schmid

Literaturverzeichnis

SVZ. 2016. Tablets in Kindertagesstätten. Abgerufen von http://www.svz.de/ratgeber/digital/tablets-in-kindertagesstaetten-id13329141.html

Landeshauptstadt München. 2015. Tablets im Einsatz. Medienpädagogische Praxis-Inspirationen aus dem Projekt „Multimedia-Landschaften für Kinder. Abgerufen von http://www.my-pad.ch/wp-content/uploads/2016/01/Tablets-im-Einsatz-Broschuere-2015.pdf

Jares, Lisa. 2015. iPÄDagogik: Das KitaPad – Kita-Alltag trifft digital. Abgerufen von http://www.erzieherin.de/ipaedagogik-das-kitapad-kita-alltag-trifft-digital.html

Aufwertung der Care-Arbeit durch digitale Medien

Anerkennung & soziale Absicherung

In der heutigen Gesellschaft übernehmen viele Familien unbezahlte Care-Arbeit in Form vom Betreuungs-, Sorge- und Pflegeaufgaben für Kinder und erwachsene Personen, welche auf Hilfe in der Alltagsbewältigung angewiesen sind. Kann eine Person aufgrund von Krankheit, Unfall, Invalidität oder Alter keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen, decken die Sozialversi­cherungen den finanziellen Ausfall. Fällt ein Einkommen aber aufgrund der Übernahme un­bezahlter Care-Arbeit aus, ist der Versicherungsschutz gering. Ganz ohne Schutz sind Care-Arbeitende in der Arbeitslosenversicherung (ALV). Besonders Personen, die aufgrund ihrer Care-Arbeit keiner weiteren Erwerbsarbeit nachgehen können, sind stark im Nachteil, denn sie gelten als nicht vermittelbar. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Care-Arbeit wird in der ALV nicht berücksichtigt.

Wie kann nun dieser Benachteiligung entgegengewirkt werden? Bei meinen Recherchen bin ich vermehrt auf die Forderung gestossen, dass Care-Arbeit mehr Anerkennung braucht. Sie muss von der Bevölkerung stärker wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Denn unbezahlte Care-Arbeit ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Doch erst wenn diese Unverzichtbarkeit im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert ist, können auch gezielte Massnahmen in den Sozialversicherungen realisiert werden.

Gleichstellung mit Erwerbsarbeit

Meiner Meinung nach stellt die geforderte Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit den ersten Schritt zur Erreichung der Gleichstellung mit der Erwerbsarbeit (im Bezug auf die soziale Absicherung) dar. Damit dieser erste Schritt aber Fuss fassen kann, braucht es mehr als sozialpolitische Diskussionen und Veröffentlichungen über die Wichtigkeit der Care-Arbeit in Fachzeitschriften. Benötigt wird eine fortlaufende, öffentliche Wertschätzung der Menschen, welche Care-Arbeit leisten sowie die ständige Präsenz der Erforderlichkeit dieser Leistungen in der Gesellschaft.

Soziale Arbeit und digitale Medien

Die Aufgabe der Sozialen Arbeit sehe ich in eben dieser Verbreitung des positiven Ansehens der Care-Arbeit. Durch ihre breitgefächerten Arbeitsfelder hat die Soziale Arbeit Zugang zu Menschen in den unterschiedlichsten Lebensaltern und -phasen. Dies ermöglicht ihr die Wichtigkeit der Care-Arbeit innerhalb der Gesellschaft weitläufig bekannt zu machen. Nimmt sie dazu die Hilfe der digitalen Medien in Anspruch, sind ihre Möglichkeiten zur Steigerung der Wahrnehmung von Care-Arbeit fast unbegrenzt.

In der Kinder- und Jugendarbeit könnte Beispielsweise eine Homepage oder eine Seite auf Facebook erstellt werden, auf welcher Kinder und Jugendliche ihre Eltern portraitieren. Der Schwerpunkt dieses Portraits könnte dabei auf all den Tätigkeiten ihrer Eltern im Bezug auf die Sorge-, Betreuung- und Pflegeaufgaben gegenüber den Kinder und Jugendlichen selbst, aber auch gegenüber anderen Familienangehörigen liegen. Ziel des Portraits wäre eine Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen bezüglich der tagtäglich geleisteten Care-Arbeit sowie eine möglichst frühe Verankerung ihrer Wichtigkeit in Bewusstsein der Mitglieder unserer Gesellschaft.

Durch diesen ersten Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung der sozialen Absicherung von Care- und Erwerbsarbeit und die mentale Verbreitung der Notwendigkeit von Care-Arbeit könnten weitere sozialpolitische Massnahmen vorangetrieben werden.

 

Verfasst von Eva Lindenpütz

 

Literaturverzeichnis:

Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG (Hrsg.). (2010). Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit: Impulse aus Sicht der Gleichstellung [PDF]. Abgerufen von http://www.ebg.admin.ch/themen/00008/00465/index.html?lang=de

Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG (Hrsg.). (2012). Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und Männern: Anpassungsbedarf des Sozialstaats in Zeiten sich ändernder Arbeitsteilung [PDF]. Abgerufen von http://www.ebg.admin.ch/themen/00008/00465/index.html?lang=de

Knupfer, Caroline & Stutz, Heidi. (2012). Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und Männern. Soziale Sicherheit CHSS, 01, 09-12.

Digitale Klassifikationssysteme bei psychischen Störungen

Es ist nicht immer klar, was „abnormales“ oder „abweichendes“ Verhalten, Fühlen oder Denken ist. Nehmen wir an, eine Klientin mit einer psychischen Störung geht zum Arzt. Der Arzt merkt, dass mit seiner Patientin etwas nicht stimmt. Er kann es jedoch nicht einordnen. Für diesen Fall gibt es digitale Klassifikationssysteme. In solchen Systemen werden die Symptome digital festgehalten. In diesem Blog gehe ich genauer auf zwei bedeutende Klassifikationssysteme bei psychischen Störungen ein. Diese sind das DSM-5 (Diagnostic and statistical manual of mental disordes der American Psychiatric Association) und das ICD-10 (International classification of diseases der Weltgesundheitsorganisation WHO).

Das DSM-5 ist auf Achsen aufgebaut, welche Informationen über die Klienten enthalten. Bei Klienten mit psychischen Störungen sind dies folgende 5 Achsen:

Achse I
Aktuelle Störungen: klinische Störungen (Angststörungen, Essstörungen, Störungen der Impulskontrolle).

Achse II
Geistige Behinderungen und Persönlichkeitsstörungen (unangemessene Wahrnehmung und Verhalten z.B. schizoide, paranoide, antisoziale, Persönlichkeitsstörung)
.

Achse III
Körperliche Störungen, welche die Person auch noch hat: Medizinische Krankheitsfaktoren (weitere körperliche Probleme z. B. Diabetes).

Achsen vier und fünf beinhalten Zusatzinformationen:
Achse IV: Psychosoziales und Umgebungsfaktoren
Achse V:  allgemeines Funktionsniveau

(Gerrig & Zimbardo, 2008, S. 553)

Das ICD-10 ist ebenfalls eine von Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern übereinstimmende beschlossene Zusammenstellung von Symptomen und Kommentaren. Es wird ständig überarbeitet und mit Forschung überprüft. Die Klassifikation der psychischen Störungen ist aufgebaut auf „F“ (siehe Grafik) und max. 5 Ziffern.

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Für ausführlichere Informationen klicken Sie auf die Verlinkung F00 bis F99.
Die Daten dieser Grafik finden Sie unter folgendem Link:
http://www.icd-code.de/icd/code/F00-F99.html

Ich finde es eine sehr gute Möglichkeit wie die Symptome einer/eines Klientin/Klienten anhand eines Klassifikationssystems „beschrieben“ werden können. So kann man sich rasch über die Symptome informieren, ohne die ganze Akte durchlesen zu müssen. Es werden Missverständnisse verhindert zwischen den Beteiligten Parteien. Beispielsweise der/dem Betreuerin/Betreuer, der/dem Ärztin/Arzt, der/dem Angehörigen, der Psychiatrie, der/dem Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter oder der/dem Physiotherapeutin/Physiotherapeuten des Klienten usw.

Verfasst von Ricarda Stupan

Literatur- und Quellenangaben

Gerrig, Richard & Zimbardo, Philip. (2008). Psychologie. Pearson Studium.

Digitalisierung und ältere Menschen

Problemdarstellung

Für junge Menschen ist das Internet mittlerweile ein Hauptbestandteil ihres Lebens geworden und heutzutage ist es leicht durch ein Smartphone, Laptop, Tablet usw. mit dem Internet verbunden zu sein. Leider vergisst man oft, dass es manche, vor allem ältere Menschen, nicht immer leicht haben mit der schnell voranschreitenden Digitalisierung. Damit spreche ich die Generation 65+ an. Es fehlt diesen älteren Menschen an Wissen und Erfahrung im Umgang mit dem Internet und den Gerätschaften. Deshalb werden sie oft isoliert und abgeschnitten von der Gesellschaft. Aktuell nutzt nur ein Drittel der älteren Menschen (Generation 65+) das Internet. Das Internet könnte jedoch genau diesen Menschen Vorteile verschaffen. Mit dem Alter verliert man an Mobilität und so werden diese Menschen oft vom sozialen Leben ausgeschlossen. Das Internet bietet vieles um das soziale Leben aufrecht zu erhalten und dadurch kann die Lebensqualität gesteigert werden.

Projekte und Gegenmassnahmen

Im Internet findet man einige Projekte, die versuchen, der Generation 65+ das Internet näher zu bringen. Beispielsweise hat in Deutschland Dr. Jan Kurz, der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ und Dagmar Hirche, Ende 2014 ein Projekt durchgeführt namens „Wir versilbern das Netz“. Damit wollte man versuchen Wege zu finden, älteren Menschen bei den Herausforderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, zu unterstützen (Miller, 2014).

Solche Projekte sind sehr wichtig und werden weltweit gefördert und organisiert. Beispielsweise in Irland fanden die „Google Silver Surfer Awards 2014“ statt. Zudem fördert „HomeCare Technologies“ das unabhängige Leben von Senioren und gibt in einem Blog Tipps, wie man bei älteren Menschen das Interesse an der Technik und dem Internet wecken kann. In den USA wurden einige interessante Statistiken über ältere Menschen und deren Nutzung von Technologie veröffentlicht und in den Medien diskutiert. Weiter engagiert sich Australien und die UK. Schlussendlich noch Brasilien mit einem Projekt, das übersetzt heisst „Jung spricht mit Alt, Alt lernt die Technik, Jung lernt eine Sprache“ (Miller, 2014).

Aber auch die Schweiz beteiligt sich an der Lösung dieses sozialen Problems. Beispielsweise wurde 2007 auf Initiative des BAKOM das nationale Netzwerk „Digitale Inklusion Schweiz“ gegründet. Dieses Netzwerk lanciert oder unterstützt Projekte und Initiativen im Bereich Digitale Inklusion (Bundesamt für Kommunikation BAKOM, 2014). Hier wird ersichtlich, dass in der Schweiz der Bund einiges zur Lösung dieses Problems beiträgt. Jedoch wird auch die soziale Arbeit bei der Integration von älteren Menschen aktiv, da es sich um ein soziales Problem handelt. Somit der perfekte Arbeitsbereich für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter um neue Projekte und Ideen ins Leben zu rufen.

Verfasst von Michelle Schmid

Literaturverzeichnis

Miller, Merle. (2014). Dr. Jan Kurz über die Probleme der Digitalisierung. Abgerufen von http://www.netzpiloten.de/dr-jan-kurz-ueber-die-probleme-der-digitalisierung-fuer-aeltere-menschen/

Bundesamt für Kommunikation BAKOM. (2014). Digitale Inklusion in der Schweiz. Abgerufen von http://www.bakom.admin.ch/themen/infosociety/04833/04836/index.html?lang=de

Social Media & die „Konflikt-Praxis“

In meinem letzten Blogeintrag „Social Media und die Konflikttheorie“ habe ich mich sehr kritisch gegenüber Social Media geäussert, wenn sie dazu verwendet werden, um spezifische Zielgruppen anzusprechen. Da meine Ausführungen aber sehr theoretisch gehalten waren, möchte ich nun noch etwas praktischer auf das Thema eingehen.

Eigene Erfahrungen

Als ich schwanger wurde, begann ich damit, verschiedenen online Plattformen (z.B. Foren, Blogs oder Facebook-seiten) zu besuchen / nutzen, um mir digitalisiertes Wissen anzueignen. Schwanger zu sein, war eine neue Erfahrung für mich.

Natürlich wurde ich aufgeklärt wie Babys entstehen und wie eine Schwangerschaft verläuft. So war ich der festen Überzeugung, dass ich weiss auf was ich mich da einlasse… Und dann – ganz plötzlich – war es so weit. In mir wuchs ein kleiner Mensch heran und ich merkte, ich weiss überhaupt nichts.

Aus diesem Grund begann ich, mich aktiv im Internet zu informieren. Anfangs suchte ich nach ganz allgemeinen Informationen. Ich fand viele interessante Webseiten von Organisationen und Verbänden, die objektiv und fundiert über Wissenswertes zu Themen wie Schwangerschaft, Geburt, etc. schrieben. Als ich dann aber begann, nach ganz spezifischen Informationen zu suchen, wurde es teilweise sehr skurril. Gerade in Foren entdeckte ich eine überwiegende negative Stimmung. Negativ in dem Sinn, dass sich darin hauptsächlich betroffene mit schlechten Erfahrungen ausgetauscht haben.

Von der Theorie zur Praxis

Ich wollte mir zum Beispiel, in einem Forum über pränatale Diagnostik, verschiedene Meinungen „anhören“, um meine eigenen Gedanken dazu kritisch zu reflektieren. Als nun die restliche Community merkte, dass ich dem Thema gegenüber offen eingestellt bin, wurde ich in Grund und Boden beschimpft. Es war nicht möglich, mit den anderen Teilnehmern eine sachliche Diskussion zu führen. Denn sie haben vermutlich alle (so schliesse ich aus den mir entgegengebrachten Kommentaren) unschöne Erfahrungen damit gemacht. Das Forum war für sie wie eine Art Selbsthilfegruppe. Nur leider ohne professionelle Leitung…

Mir fiel auf, dass sich in ganz vielen Foren Menschen trafen, um ihre gemeinsamen schlechten Erlebnisse zu teilen. An sich eine tolle Sache, weil es wichtig ist und sehr gut tun kann, sich mit Menschen auszutauschen, welche die eigenen Erfahrungen teilen. Wird aus einem Austausch zwischen einzelnen Personen aber eine Gruppendiskussion, so ist es meiner Meinung nach von grosser Wichtigkeit, wenn nicht sogar erforderlich, dass diese von Fachpersonen betreut werden. Denn daraus können sehr einseitige und vielleicht manchmal auch gefährliche Dynamiken entstehen.

Einsatz Soziale Arbeit

Und genau dort sehe ich einen Ansatzpunkt für die Soziale Arbeit: Betroffenen Menschen eine Plattform bieten, auf der sie sich geschützt und professionell begleitet austauschen können. Eine Möglichkeit, Social Media auf positive Art und Weise für spezifische Zielgruppen einzusetzen.

 

Verfasst von Eva Lindenpütz

Internetabhängigkeit

Ivan Goldberg führte den Begriff „internet addiction disorder“ erstmals 1995 ein. Heutzutage ist es jedoch umstritten, ob es sich bei einer Internetsucht wirklich um eine Suchtstörung handelt, da die körperliche Abhängigkeit samt Entzugssymptome nicht gegeben ist. Wie bei Alkohol, Medikamenten und Drogen. Momentan klassifizieren Experten die „Internetsucht“ im Bereich der Persönlichkeitsstörung. Ivan Goldberg beschrieb die Abhängigkeit als ein psychisches Problem, ähnlich wie die Spielsucht. Diese Süchte lassen Erkrankte immer wieder dieselben Dinge tun, wie beispielsweise das Internet zu nutzen. Dabei schädigen sie sich und die Mitmenschen. (Onmeda-Redaktion, 2015).

Internetnutzung

Internetsucht

„1997 nutzten erst 7% der Bevölkerung das Internet regelmässig. Im Frühling 2015 war diese Zahl auf 83% der Bevölkerung gestiegen. Seit dem Jahr 2000 hat der Anteil jener Personen zugenommen, die das Internet täglich oder mehrmals pro Woche nutzen.“ Diese Erläuterung der Ergebnisse, welche im Abbild graphisch dargestellt sind, zeigt uns, dass die Internetnutzung auch dank der popularisierenden Digitalisierung seit 1997 extrem gestiegen ist. (Bundesamt für Statistik, 2016). Was dazu führte, dass die Internetabhängigkeit ebenfalls anstieg. Laut „Interview online“ waren 2014 mindestens 70`000 Menschen in der Schweiz onlinesüchtig. (Wyssling, 2014).

Folgen für die Soziale Arbeit

Dies hat eine Ausweitung des Tätigkeitsbereiches der Sozialen Arbeit zur Folge. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, welches nicht nur die Soziale Arbeit selbst betrifft, sondern auch die Ausbildung im Bereich der Sozialen Arbeit. Die Nachfrage für eine Beratung im Bereich der Onlinesucht liegt im „Trend“. Die Internetabhängigkeit wird durch die stetige Zunahme von Betroffenen, deshalb auch zu einem neuen, wichtigen Aspekt der Ausbildung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Ich, als Studentin der Sozialen Arbeit, finde dies notwendig. Denn die Ausbildung in sozialer Arbeit muss heute bereits auf die Probleme der nahen Zukunft fixiert sein und uns Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten.

Verfasst von Michelle Schmid

Literaturverzeichnis

Onmeda-Redaktion. (2015). Internetsucht: Definition. Abgerufen von http://www.onmeda.de/krankheiten/internetsucht-definition-1529-2.html

Bundesamt für Statistik. (2016). Informationsgesellschaft – Gesamtindikatoren – Haushalte und Bevölkerung. – Internetnutzung. Abgerufen von http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/16/04/key/approche_globale.indicator.30106.301.html?open=1#1

Wyssling, Heinz Léon. (2014). Internetabhängigkeit: Das Heroin aus der Steckdose. Abgerufen von http://interviewonline.ch/artikel/internetabh%C3%A4ngigkeit:-das-heroin-aus-der-steckdose!.html

WhatsApp in der Jugendarbeit

WhatsApp ist ein Messenger Dienst, welcher seit 2014 zu Facebook gehört. Der Name ist ein Wortspiel. WhatsApp enthält das Wort „App“ und zudem klingt es wie im Englischen „What’s up?“, also „Was geht?“. Mit diesem App kann man übers Internet Textnachrichten, Videos, Bilddateien und Tondateien versenden. Oder man kann seine Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten weiterleiten. Neu ist es sogar möglich, übers WhatsApp zu telefonieren. Das WhatsApp ist eine Ablösung der SMS. Der Vorteil gegenüber der SMS; WhatsApp ist kostenlos (vgl https://de.wikipedia.org/wiki/WhatsApp).

Für viele ist ein Tag ohne Smartphone unvorstellbar. Wir machen ständig etwas mit dem Smartphone, oder anders gesagt, das Smartphone macht es mit uns. Die Leute wollen immer erreichbar sein und ihre Kolleginnen und Kollegen immer erreichen können. Dies ist beispielsweise mit dem WhatsApp möglich. Man kann flexibel eine Nachricht versenden und bekommt meist rasch eine Antwort zurück von der Kollegin oder dem Kollegen.

Ich war letzthin zu Besuch bei einer offenen Jugendarbeit. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter haben sich gerade darüber unterhalten, ob sie die Jugendlichen per WhatsApp über die Neuigkeiten der offenen Jugendarbeit informieren wollen. Die Jugendlichen könnten direkt kontaktiert werden und würden die aktuellen Veranstaltungen sofort erhalten. Momentan werden die Veranstaltungen an das Anschlagbrett gehängt, dort nimmt es jedoch niemand wahr und die Veranstaltungen werden vergessen. Die Bezugsperson kommuniziert in diesem Fall die Veranstaltung oder den Termin mündlich mit der/dem Jugendlichen. Die direkte Anschrift mit WhatsApp wäre somit eine gute Lösung. Die Jugendlichen würden der Bezugsperson direkt eine Antwort senden zur Teilnahme oder zur Absage. Der Nachteil davon ist offensichtlich. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wären jederzeit erreichbar.

Das Team hat sich entschieden, dass sich dies jede Sozialarbeiterin und jeder Sozialarbeiter individuell nochmals überlegen sollte. Dies aus dem Grund, da manche Fachkräfte eine gewisse Abgrenzung wünschen. Jede und Jeder kann dann individuell entscheiden, wie sie/er es mit seinen Jugendlichen handhaben möchte. Ich persönlich würde es als Bezugsperson einer/eines Jugendlichen bevorzugen mit WhatsApp Termine abzumachen. Dem Jugendlichen würde ich klar kommunizieren, dass ich ihr/ihm nur während meiner Arbeitszeit in der Jugendarbeit antworten werde.

Verfasst von Ricarda Stupan

Literatur- und Quellenverzeichnis

WhatsApp. (2009). Wikipedia. Abgerufen am 30.04.2016 von
https://de.wikipedia.org/wiki/WhatsApp

Digitalisierung in der Altenpflege

Die Leute werden immer älter und die Anzahl der Pflegebedürftigen nimmt zu. Leider herrscht ein Fachkräftemangel. Dies aus dem Grund, da es eine körperlich und psychisch anstrengende Arbeit ist. Zudem herrscht ein hoher Zeitdruck in den Institutionen und die Arbeitszeiten sind unregelmässig. Für viele Fachkräfte ist dies zu viel Stress und die Gesundheit leidet darunter. Die Folge davon ist ein Arbeitswechsel. Bei einer solchen Lage im Arbeitsmarkt der Altenpflege, ist die Technologie eine willkommene Unterstützung. Diese können Belastungen verringern. Die Technik spielt somit eine grosse Rolle bei der Qualitätsverbesserung. Es gibt Beispielsweise folgende Technologieeinsätze in der Altenpflege und -betreuung:

  • Personenlifte
  • GPS-Überwachung von Demenzkranken
  • elektronische Akten
  • Serviceroboter
  • Sensoren zur Verhaltensanalyse
  • Transpondersysteme für Kliniken, stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste. Diese verwalten die Zutrittsrechte oder geben die Sicherheit für Türen, Tore, Schliessfächer, Möbel usw.

(Hans Böckler Stiftung, 2015, S. 4-5)

Zurzeit machen die Begriffe die Runde wie E-Health, Smart Home und Ambient Assisted Living. Das E-Health ist eine elektronische Patientenakte, oder auch ein elektronisch gestütztes Krankheits- und Wissensmanagement. Auf diese elektronische Akte können die Fachkräfte jederzeit zugreifen. Sie ist teilweise nicht mehr wegzudenken in Pflegeeinrichtungen. Die elektronische Patientenakte wird von den Sozialarbeitern erstellt bei der Heimaufnahme und danach gebraucht für die Platzbelegung oder beispielsweise bei einer Beratung oder einer Vermittlung von spezifischen Hilfen. Eine andere Hilfe – das Smart Home – hat ein System, welches beispielsweise die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit erfasst, eine automatische Energie- und Heizungssteuerung hat, Rauch- und Bewegungssensoren am Herd besitzt, Wassersensoren gegen Überflutung hat usw. Zudem gibt es den „alles-aus“ Knopf um es auszuschalten. Das Smart Home ist meiner Meinung nach ein sehr praktisches System für hilfsbedürftige Menschen. Das Ambient Assisted Living – auf Deutsch Altersgerechte Assistenzsysteme – unterstützt ein selbstbestimmtes Leben und hat ebenfalls technische Systeme und Dienstleistungen. Dies sind alles Methoden wie man das alltägliche Leben bei Bedarf unterstützen kann.
Jedoch wie werden sie von den älteren Menschen angenommen? Oft stossen solche Techniken auf Ablehnung und Vorbehalt. Das Pflege- und Betreuungspersonal muss gut geschult sein, um mit solchen Techniken situationsgerecht umgehen zu können und sie in den Arbeitsalltag einbauen zu können (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, (n.d.)).

Wie in jedem Beruf gibt es mit der Digitalisierung nicht nur Positives, sondern manchmal auch einen Mehraufwand. Die Akten werden mehrheitlich elektronisch geführt. Die Daten müssen regelmässig in das System übertragen werden. Für die Generation Immigrant ist dies manchmal nicht so einfach, denn sie sind im Gegensatz zur Generation Digital Native nicht mit der Technik aufgewachsen. Die Fachkräfte benötigen viel Zeit mit der Technik, welche schlussendlich bei der Pflege und der Betreuung fehlt. Dies ergibt einen Kreislauf, da man dort wiederum mehr Technik einsetzen könnte.

Ich denke die Technik kann diesem Berufsfeld helfen und den Pflege- und Betreuungsberuf attraktiver machen. Man müsste aber in der Ausbildung auch zusätzlich technisches Wissen vermitteln, um dies im Alltag anwenden zu können.

Verfasst von Ricarda Stupan

Digitalisierung und Technik

http://www.stmgp.bayern.de/pflege/digitalisierung/

 

Literatur- und Quellenverzeichnis

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. (n.d.). Digitalisierung und Technik in der Pflege [Website]. Abgerufen von http://www.stmgp.bayern.de/pflege/digitalisierung/

Hans Böckler Stiftung. (2015). Mit dem Smartphone am Krankenbett. Böckler Impuls, 15, 4-5. Abgerufen von http://www.boeckler.de/Impuls_2015_15_gesamt.pdf